Nachhaltig engagiert

Die Frage, ob der Betrieb eines Festzeltes klimaneutral möglich ist, lässt sich mit einem deutlichen JA beantworten. Die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern sowie die Reduzierung von Transportwegen sind konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz. Darüber hinaus leisten wir einen freiwilligen Beitrag zur CO2-Kompensation.

Frei nach dem Motto „nicht nur reden, sondern handeln“, werden die gefahrenen Kilometer, die mit dem Transport der Festzelt-Bauteile sowie der täglichen Anlieferung der Lebensmittel verbunden sind, Jahr für Jahr akribisch erfasst. Auch der Energieverbrauch, der während der Veranstaltungstage anfällt, fliesst in die Umweltbilanz unseres Festzeltes ein.

Ausgeglichen werden die mit dem Festzeltbetrieb verbundenen CO2-Emissionen mit Kompensationsmassnahmen, die auf freiwilliger Basis geleistet werden. Pro Jahr finanzieren wir die Aufforstung von 10 Hektar Wald, eine Fläche, die rund 130 Tonnen CO² pro Jahr speichern kann. Diese Menge entspricht in etwa den gefahrenen Lieferantenkilometern sowie dem Stromverbrauch des Festzeltes.

Auf den Philippinen, in Vietnam sowie auf Sri Lanka lassen wir ehemals abgeholzte Flächen mit standortgerechten Mischwäldern kultivieren, darunter je nach Gebiet auch Fruchtbäume, Faserpflanzen, Rattan und Bambus. Geschaffen werden so nicht nur neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen, sondern auch der wichtige Schutz der Bevölkerung vor Bodenerosion. Die Koordination und Umsetzung der Massnahmen liegt hierbei in den Händen der Nachhaltigkeitsstiftung „NatureLife International“.

Besondere Bedeutung kommt auch der Auswahl regionaler Lieferanten zu. Beispielsweise werden sämtliche Biertreber-Brötchen – das sind immerhin 150.000 Stück – aus regional produziertem Biomehl in einer nahe gelegenen Bäckerei gebacken. Bei den Fleisch- und Wurstwaren gehen wir ebenfalls keine Kompromisse ein. Unser wichtigster Partner, die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall mit ihren über 460 Bio-Betrieben, liefert uns eine Fleischqualität, die nach besonders strengen Richtlinien erzeugt wurde. Beispielsweise bekommen die Tiere während der Mast nur betriebseigenes Futter, zugekauftes Futter muss aus der direkten Umgebung des Hofes bezogen werden.

Darüber hinaus nutzen wir für Grandls Hofbräu Zelt Ökostrom von den Stadtwerken Stuttgart. Die Stadtwerke betreiben derzeit an sechs Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen insgesamt 31 Windenergieanlagen, die jährlich rund 140 000 Tonnen schädliches CO2 ersparen.

Oder auf einen Nenner gebracht: Feiern mit bestem Gewissen …in Grandls Hofbräu Zelt ist’s möglich!

Weitere Informationen:
www.naturelife-international.org
www.besh.de
www.stadtwerke-stuttgart.de